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NaturFreunde Hessen
Rückblick

Auf der Günsteröder Höhe


NaturFreunde Kassel e.V. mittwochs-aktiv II
Wanderbericht vom, 16. April 2008

Auf der Günsteröder Höhe

Route: Spangenberg-Gut Halbersdorf (265 m) – Schnellrode – Aufstieg zum Kamm der Günsteröder Höhe – Pentersrück (562 m) – Himmelsberg (564 m) Hansenhütte – Hessisch Lichtenau = 13 km ( 5 Std.)

Wanderleitung: Jochen Boczkowski

Hinfahrt RT 5 nach Melsungen, weiter mit Bus 440 nach Halbersdorf, zurück mit Tram 4

18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 18 gewandert


Wir starten am Biolandbetrieb Gut Halbersdorf. Dort leben und arbeiten chronisch alkoholkranke und medikamentenabhängige Menschen im Rahmen ihrer sozialen und beruflichen Rehabilitation. Unter Anleitung bewirtschaften sie den 60 Hektar großen Grünlandbetrieb, versorgen eine Herde von Mutterkühen und betreiben in den hofeigenen Fischteichen eine Forellenaufzucht. Nach Überquerung des Essebach wandern wir in mildem Sonnenschein esseaufeärts in Richtung Schnellrode.

½ km vor Schnellrode verlassen wir das Tal und klettern bergan. Es wird steil und unwegsam. 18 NaturFreundinnen und NaturFreunde mit zusammen 1328 Lebensjahren mobilisieren alle Reserven um die 250 Höhenmeter verteilt auf 2500 m zu bewältigen. Keuchend und fluchend erreichen wir den Kamm des Riedforstweg, der mit R und markiert ist. Der dort befindliche Trig.Punkt hat eine Höhe von 529 m. Das Bild ist am Kamm aufgenommen worden. Leichter wäre es gewesen, wenn wir erst in Schnellrode vom Talweg abgebogen wären. Aber dann hätten wir auch nicht den Zusammenstoß mit einem Reh erlebt. Und das kam so: das aufgeschreckte Tier sprang just in dem Moment über eine Lichtung, als sich dort D.R. befand. Das Tier berührte mit seinen Vorderläufen ihren Rücken und brachte sie zu Fall. Mensch und Tier kamen mit dem Schrecken davon, aber nicht zu Schaden.
Die Regenfälle der letzten Zeit haben den Weg aufgeweicht, häufig müssen wir von einer Seite zur anderen wechseln. Von 0ben blieb es heute aber trocken.

Am Pentersrück ist in 1985 von der Stadt Hessisch Lichtenau ein Stein mit der Inschrift „Vom Meißner zum Hirschberg – Von der Söhre zum Riedforst“ aufgestellt worden. Der Text beschreibt die Ausdehnung Lichtenaus. Hier verläuft auch die Grenze zwischen Werra-Meißner-Kreis und Schwalm-Eder-Kreis. Der nächste markante Punkt ist die Fernseh- und Telefonantenne auf dem 564 m hohen Himmelsberg. An der Hansenhütte verlassen wir den Wald und genießen die Aussicht auf Hessisch Lichtenau, Hirschberg, Meißner mit Sendemasten und Ruine Reichenbach.

Auf Himmelsbergstraße und Landgrafenstraße kommen wir zur Stadt und sind um 14:40 Uhr am Wirtshaus Zur Traube.

Top. Freizeitkarte Kurhessisches Bergland 1:50000

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