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NaturFreunde Hessen
Rückblick

Nach Friedewald und Schenklengsfeld

Friedewald ist ein Ort mit 2 ½-tausend Einwohnern und liegt im Grenzbereich zwischen der Kuppenrhön und dem Seulingswald, an der Wasserscheide von Fulda und Werra. Im Mittelpunkt finden wir die über 500 Jahre alte...

NaturFreunde Kassel mittwochs-aktiv Tagesfahrt am 25. Juni 2008
nach Friedewald und Schenklengsfeld

8 Uhr ab Parkplatz Auestadion mit Henze-Reisen

Friedewald ist ein Ort mit 2 ½-tausend Einwohnern und liegt im Grenzbereich zwischen der Kuppenrhön und dem Seulingswald, an der Wasserscheide von Fulda und Werra. Im Mittelpunkt finden wir die über 500 Jahre alte Wasserburgruine. Wir wollen sie und das Heimatmuseum besichtigen

Neben Ruinen, Museen, Essen & Trinken kommt auch Bewegung an der frischen Luft nicht zu kurz. Ein Spaziergang und eine kleine Wanderung am NSG Dreienberg sind im Programm enthalten.

Und ein Besuch bei der 1200-jährigen Linde in Schenklengsfeld

9.30 Ankunft in Friedewald. Besichtigung+Führung Wasserburgruine und Heimatmuseum

12.00 Mittagessen in Friedewald

14.00 mit Bus zum Wanderparkplatz am Dreienberg
- 2 ½ km-Spaziergang auf Panoramaweg zum Wanderparkplatz Lautenhausen
- oder 4 ½ km-Wanderung auf X4 über Große Wiese zum Wanderparkplatz Lautenhausen

15.30 Bus nimmt die beiden Gruppen am Parkplatz Lautenhausen wieder in Empfang. Weiterfahrt nach Schenklengsfeld

16:00 Ankunft in Schenklengsfeld. Kaffee-Einkehr Zur Linde

17:00 Ab nach Kassel

18:30 Zurück in Kassel

Reisepreis: 23,00 Euro einschl. Bus, Eintritt Ruine + Museum, Kaffeetafel, Reiseleitung.

Mitgefahren sind: Ulla Bartholmey – Ilse Bassen – Ladis Blechinger – Edel Boczkowski – Jochen Boczkowski – Ruth Dieckwisch – Margret Brede – Ingelore Elsner – Liesel Hofmann – Friedrich Karl Hüttig – Paul Klanke – Christa Knörrich – Elfriede König – Marie Kolbe – Linda Merle – Hannelore Möller – Gerhard Nuhn – Edith Otto – Gerhard Otto – Helga Otto – Annelies Rudolf – Rainer Rudolf – Brigitte Seyer – Ursel Schröder – Gretl Speth – Helga Storck – Renate Taube – Lisa Uloth

Entgegen allen Voraussagen hat es nur bei der Anreise und bei der Rückkehr nach Kassel geregnet. Bei der Anreise wurde kurzer Zwischenhalt am Nadelöhr im Seulingswald gemacht. Der Gesundheit zu liebe, sind einige von uns mehrfach durchs Nadelöhr gekrochen, weil diese Übung einer alten Überlieferung nach ewige Gesundheit verspricht.
Die Führungen durch das Heimatmuseum und die Ruine der Wasserburg fanden allgemeinen Anklang. Die 2-stündige Einkehr im Restaurant „Zum Löwen“ war in Ordnung.

Leichter Regen begleitete uns bei den Spaziergängen am und durch das Naturschutzgebiet Dreienberg. Der 525 m hohe Tafelberg ist der nördlichste Ausläufer der Kuppenrhön und besteht überwiegend aus Muschelkalk. Die auf der Hochebene liegenden Kalkäcker weisen nach Unterschutzstellung 80 seltene Wilkrautarten auf. Der Buchenwald mit besonderen Bodenvegetationsformen wie Bärlauch, Aaronstab, Türkenbundlilie, Händelwurz und anderen Orchideenarten soll sich im Biosphärenreservat Rhön zum Buchenurwald von morgen entwickeln.

Bei der Weiterfahrt nach Schenklengsfeld bietet sich uns mit den mächtigen, für Mensch und Umwelt risikobehafteten Kali-Abraumhalden bei Heringen und Philippsthal ein imposantes Panorama. Auch der Blick auf das Hessische Kegelspiel, 9 kegelförmige Vulkanberge im nordwestlichen, Teil der Rhön war beeindruckend. Der Kern dieser Kuppen, die wegen ihrer Gleichförmigkeit und der Anzahl Kegelspiel genannt werden, besteht aus zumeist hexagonalen Basaltsäulen, die zwischen 460 und 560 m hoch sind.
Die 1200-jährige Linde mitten in Schenklengsfeld ist möglicherweise die älteste Deutschlands. Sie besteht aus vier einzelnen Teilen, die jeweils für sich als Bäume erscheinen. Die vier Teile entstammen einem gemeinsamen Wurzelstock. Um sie noch lange zu erhalten, wird sie von Baumpflegern und –Chirurgen betreut.

Wandergeld = 16,00 Euro
Reisekosten bei Erkundungsfahrt
am 25.023.2008 186 Pkw-km x 20 Ct = 37,20 Euro

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