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Rückblick
NaturFreunde Kassel e.V. mittwochs-aktiv II Wanderbericht vom 10.Dezember 2008Nach Roßbach improvisiert Wanderleitung: Edel & Jochen Boczkowski 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Die geplante Wanderung „Kleinalmerode Roßbach“ musste geändert werden in Witzenhausen Roßbach. Und das kam so. Die Anreise zum Anfangspunkt erforderte ein Umsteigen in Witzenhausen von der Eisenbahn in einen Omnibus. Das ist nur möglich, wenn die Fahrgäste auch aussteigen. Wenn aber nur 5 Leute sich rechtzeitig zur Tür begeben und die anderen zu spät in die Pötte kommen, schließen und verriegeln sich die Türen und der Zug fährt weiter, in unserem Fall bis Eichenberg. Nach einigen Telefonaten und Fahrplanauskünften wurde Einvernehmen erzielt, dass die Fünferbande im warmen Cafe Pustekuchen in Witzenhausen Wartestellung bezieht und die 12 Schlafmützen mit dem nächsten Zug nach Witzenhausen zurückeilen. Nach Studium der Wanderkarte Meißner-Kaufunger Wald konnte ein neuer Wanderweg erarbeitet werden, der die Verzögerung ausgleicht, dennoch das Ziel nicht aus dem Augen lässt. Vom Zentrum Witzenhau¬sens gehen wir in süd¬licher Richtung an Diebes¬turm und Friedhof vorbei und erreichen den Nordhang der Warteberge. Zwischen den Kirschenplanta¬gen sind viele Wochenendhäuser eingebettet. Der Abstand der Baumreihen lässt maschinelle Bearbeitung zu. Die Bebauung am Gegenhang liegt schon jenseits der Werra. Nach Frühstücksrast an der Wanderhütte Tempelchen erklimmen wir die Warteberge. Der mit Bi (für Bilsteinweg) gezeichnete Wanderweg führt durch offenes Wiesen- und Ackerland und lässt Blicke auf Ellingerode, den Mühlenstein (607 m), den Bilstein (641 m), Große Kappe zu. Auffällig ist auch die Wasserdampffahne der Papierfabrik im Gelstertal. Auf den Hügeln links und rechts unseres Weges sind unter Schutz stehende Kalkmagerrasen mit Wacholderbüschen. In Roßbach ist das Gasthaus Zur Linde nach Juni 2008 erneut unser Einkehrziel. Der durch den Ort fließende Wilhelmshäuser Bach sorgt immer wieder für Überschwemmungen. Eine Marke an der kleinen Dorfkirche bezeugt eine außerordentliche Flut im Juni 1860. Es muss noch erwähnt werden, dass die Heimreise nach Kassel ohne Probleme von statten ging. Galerie |
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