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Aufwind für FinanztransaktionssteuerAufwind für Finanztransaktionssteuer
Im Zuge der jüngsten weltweiten Wirtschaftskrise war das keineswegs neue Anliegen einer Steuer auf Börsengeschäfte wieder in den Vordergrund gerückt. Auf Ebene der G20 hatten mehrere Regierungen noch vor wenigen Wochen entsprechende Vorstöße gemacht, darunter auch die französische und die deutsche. Auch in ihrer ersten Regierungserklärung nach Bildung der schwarz-gelben Koalition hatte sich Anfang November Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dieses Instrument als Option offengehalten. Diskutiert wird über eine Abgabe auf Finanztransaktionen von 0,05 Prozent des Geschäftswertes. Die Idee, mit der internationale Entwicklungsvorhaben gefördert werden sollen, wurde aber nie realisiert, weil ihre Befürworter stets in der Minderheit waren. Einen Rüffel bekam gestern Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel. Der FDP-Mann hatte erklärt, die Transaktionssteuer werde es "in dieser Legislaturperiode nicht geben", da sie nicht im Koalitionsvertrag stehe. Es sei derzeit noch "zu früh, zu definitiven Festlegungen zu kommen", ließ Merkel ihren Sprecher Ulrich Wilhelm klarstellen. Es ergebe keinen Sinn, bereits jetzt "über künftige Ereignisse eine streitige Diskussion zu führen". [ document info ] |
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