| Schrift vergrößernStartseite•Impressum | |||
![]() |
|||
| Wir über unsTop ThemaRückblickGalerieLinksVeranstaltungenOrtsgruppenHäuserJugendProjekteKulturwege HessenWandervorschlägeGästebuchDownloadWerbematerialKontakt & Service |
Top Thema
Naturfreunde fordern nachhaltigere Klimapolitik in und für Afrika
Afrika ist vom Klimawandel und vom Verlust der Biodiversität besonders betroffen. Die zunehmende Desertifikation führt zu weniger Agrarflächen und zu einem großflächigen Rückgang der Vegetation womit vor allem die Absorption des Klimagases Kohlendioxid weiter verringert und der Klimawandel beschleunigt wird. Zusätzlich reduziert die Überfischung der Meere die Klimaschutzfunktion der Meeresbiotope. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die TeilnehmerInnen, aus 9 afrikanischen und 12 europäischen Staaten, die Länder Afrikas sowie die internationale Gemeinschaft zu wirksamen Klimaschutzmaßnahmen auf: Die Industriestaaten werden dringend aufgefordert Handlungen zu setzen um den Biodiversitätsverlust und Klimawandel in Afrika zu minimieren, anstatt durch Exportförderung billiger landwirtschaftlicher Produkte die kostenintensive Anpassung der afrikanischen Landwirtschaft an den Klimawandel zu erschweren, oder weiterhin die Überfischung der Meere durch riesige Fangflotten voranzutreiben. „Der durch Überfischung und zunehmende Wüstenbildung verursachte Rückgang der Biodiversität ist nicht nur Turbo für den Klimawandel, sondern verursacht auch ein schwerwiegendes soziales Problem. In den nächsten Jahren werden mehr als 400 Millionen junge AfrikanerInnen auf den Arbeitsmarkt drängen, die eine Perspektive brauchen. Europa ist hier dringend zur Unterstützung aufgefordert, um eine Fortsetzung der sich bereits anbahnenden humanitären Katastrophen in Afrika zu verhindern“, betont Manfred Pils, Präsident der Naturfreunde Internationale, in seinem Abschluss-Statement. „Europa muss jetzt in die Erhaltung der Natur und Umwelt in Afrika investieren, weil sonst der Flüchtlingsstrom aus Afrika noch mehr zunehmen wird. Die Mittel, die wir jetzt für eine verfehlte Exportförderung oder für den Aufbau der „Festung Europa“ ausgeben, wären besser direkt in Afrika angelegt.“ Die Investition in die Landwirtschaft und in den Naturschutz Afrikas ist eine Investition in den Klimaschutz, aber auch in eine gerechtere soziale Entwicklung. Die NFI ist der internationale Dachverband der Naturfreundebewegung mit mehr als 50 Mitglieds- und Partnerorganisationen. Als Mitglied der Green10 zählt sie mit 500.000 Mitgliedern zu den größten NGOs weltweit. Weitere Informationen, Interviewpartner, Fotos in hoher Qualität sowie die Naturfreunde-Erklärung zur Konferenz auf Anfrage. Rückfragen und Kontakt: Manfred Pils Anita Pinter NFI - Naturfreunde Internationale ZVR-Zahl: 672461383 T: +43-1-8923877-24 9ar9nr9ir9tr9ar9.r9pr9ir9nr9tr9er9rr9@r9nr9fr9-r9ir9nr9tr9.r9or9rr9gr GalerieDownloadsPA_NFIKlimaschutz_Afrika (0.09 MB) |
||